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Ana Sincu

1992 in Moldawien geboren, wuchs Ana Sincu damit auf, am Ufer des Flusses Pruth Gänse zu hüten, bis ihre Familie, als sie 9 Jahre alt war, nach Portugal zog. Im Jahr 2020, wenige Jahre nach ihrem Bachelor-Abschluss in Bildender Kunst an der Universität Lissabon, ging die Welt in den Lockdown, und Ana fand Zuflucht auf dem Land ihrer Eltern. Das weckte in ihr einen Impuls: geschnittenes Holz zu spalten und zu erkunden, seinen Geruch und seine Maserung zu entdecken.

Heute rettet Ana in ihrer Werkstatt Reste von Baumschnitt und verwertet Holz verschiedener Bäume wieder - Aprikosenbaum, Olivenbaum, Pflaumenbaum, unter anderem - und bearbeitet sie mit Zeit und Geduld, ausschließlich mit Handwerkzeugen - Messern, Hohleisen, Schleifpapier, Äxten. Ihre charakteristischen Stücke sind Löffel, alle unterschiedlich in ihren Rundungen, Größen, Farben und Unvollkommenheiten, je nach dem Holz, aus dem sie stammen, mit all ihren natürlichen Astknoten und Erhebungen.

In jedem geschnitzten Löffel spürt man die Liebe zu den Bäumen und zur Erde. Jedes von Hand gefertigte Stück wird mit natürlichen Ölen und Wachsen vollendet, was Sorgfalt und Zeremonie erfordert und der Gier unserer Gesellschaft nach schnellem Konsum entgegensteht.

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Bailha

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In Bailha erwacht die Stickerei aus Madeira in jedem Stück neu. Mit den Händen derer, die die Tradition erlernt haben, und dem Wissen derer, die sie neu zu erfinden verstehen.

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